Montag, 3. Dezember 2012

180°-Adventskalender 2012 - Türchen #3 - von Thorsten

Wieder hat der Genuss-Blog "hundertachtziggrad" den 180°-Adventskalender ins Leben gerufen. Jeden Tag öffnet ein anderer befreundeter Blogger ein Türchen indem er einen Gastbeitrag veröffentlicht. Dieses Jahr bin ich auch am Start und freue mich sehr darüber! 
Und (wie soll es denn anders sein) kommt man da schnell in Versuchung über Weihnachten zu schreiben. Und ich als unkreativer Kopf habe diese Gelegenheit beim Schopfe gepackt!
Ich wünsche viel Spaß...


Ich denke behaupten zu können, dass viele das kennen. Irgendwann kam DAS Weihnachten. Ja, ganz Recht: „DAS Weihnachten“. Das Jahr, in dem alles anders wurde. Es kam nicht plötzlich der Tag, an dem alles perfekt dekoriert war, die Geschenke unterm Baum, das Essen noch genau bis nach dem Gottesdienst brauchte und dann das große Fest beginnen konnte. 

Irgendwann kam dann das Weihnachten, an dem man vielleicht alt genug wirkte, an dem die Eltern einem genug Verantwortung zutrauten, bei der Vorbereitung mitzuhelfen, ja Teil der Vorbereitung zu sein. Sollte es Leute geben, die solch eine Veränderung nicht erlebt haben oder von Anfang an tatkräftig mithelfen durften, dadurch aber auch nicht erfahren konnten, was für ein tolles Erlebnis es war, „endlich bei den Großen mitmachen zu dürfen“ (mir, der mit einem älteren Zwillingsbruder, sowie zwei wesentlich älteren Brüdern aufgewachsen ist, erscheint dieser Ausdruck durchaus passend!)… Dann, naja…  Aus diesem Grund, erzähle ich euch, wie ich es erlebt habe! Das war damals folgendermaßen…

Schon immer war Weihnachten etwas Besonderes. Die vorweihnachtliche Stimmung, Advent, Lebkuchen (die es ja mittlerweile noch früher gibt, als damals. Lebkuchen schon zu Ostern kaufen und dann bunkern oder so in der Art…). Die sonst so gehasste, aber nun heißgeliebte Weihnachtsmusik im Radio, die besten Weihnachtshits, teilweise ja wirklich schöne Lieder, und und und!





Aber auch ein Negatives hat Weinachten, die Vorweihnachtszeit. Stress. „Was sagt er, Stress?“, werden sich jetzt einige denken. „Wie kommt der denn jetzt auf Stress, wenn es doch um Weihnachten geht!“. Doch ganz richtig, ich meine das schon so! Habe ich auch alle Geschenke, alle eingeladen, genug Plätzchen gebacken (wehe, es sind nicht alle 30 Milliarden verschiedenen Sorten!) und bekomme ich eigentlich noch eine hübsche Tanne oder muss dieses Jahr der Plastikbaum her (so ein putziger, 1 m groß, gerade genug, dass man drauf pinkeln könnte), „schön“ dekoriert auf dem Tisch, wo er dann beim Essen stört…

Bei uns in der Familie fing Weihnachten schon immer extrem früh an! Bei einer großen Familie wie der unseren war natürlich schon immer Tradition, zu helfen. Je nach Alter eben mehr oder weniger. Beim Backen zum Beispiel! Während „die zwei Großen“ den Teig rühren, kneten und anderweitig misshandeln durften, bestand der Akt der Hilfe bei mir und meinem Zwillingsbruder darin, die Schüsseln und die Quirle blank zu lecken. Das war selbstverständlich nicht weniger anstrengend! Nur war das eben kein richtiges Helfen…
Doch es kam das Weihnachten, an dem alles anders wurde! Und nach langem Gefasel komme ich nun endlich zum wichtigen Teil des Textes und der Passage, die ihn würdig macht, in diesem Blog veröffentlicht zu werden! Leset gespannt…

Wie immer stand Weihnachten vor der Tür, die Weihnachtslieder spielten so vor sich hin und „Mutti“ war wie so oft beim Plätzchen backen. Es waren Vanillekipferl, daran kann ich mich noch genau erinnern, weil es meine Lieblingsplätzchen sind! „Kommt Manuel und Thorsten, jetzt seid ihr dran!“. Hatte sie das wirklich gerade gesagt? Ich, Plätzchen backen? Mit minimalst älteren Zwillingsbruder? Ok, gut, es ist Weihnachten, aber warum gerade mit dem? Naja, Schwamm drüber! Gesagt, getan. Nachdem uns die Mama alles erklärt hat legen wir also los. Ich glaube, ich brauche nicht zu erzählen, was passiert ist. Jedem wird klar sein, dass zwar wenig Plätzchen, aber eine Menge Bauchschmerzen dabei raus kamen! Aber es war trotzdem toll. Toll, mit einbezogen zu werden in die Vorbereitung…

Genauso auch an Heilig Abend selbst. Das erste Mal in meinem Leben wurden wir nicht bis nach der Kirche hingehalten, bis wir das festlich geschmückte Wohnzimmer sehen durften. Sonst war das Zimmer immer verschlossen und erst nach dem Gottesdienst wurde es dann geöffnet und wir durften staunen. Den ganzen vorangegangenen Tag verbrachten wir mit Spiel und Spaß bei unseren Brüdern. Das war schon immer toll. Doch nun konnten wir schon vorher etwas vom weihnachtlichen Zauber, Weihnachtsluft atmen…

Doch die größte Veränderung gab es beim Essen. Nicht nur, dass es das erste Weihnachten war, an dem man „Lende á la Gretl“ kredenzte, nein, es war noch viel mehr! Statt des Traubensaftes, der ansonsten bei uns „Kleineren“ im Glas schwamm und mit dem wir dann mit dem Rest der Familie anstießen, war die Veränderung dieses Jahr groß: Auch bei uns kam Wein ins Glas! Bei uns „Kleinen“! Gut, das Mischungsverhältnis Wein zu Wasser bewegte sich schon fast wieder im anti-alkoholischen Bereich, aber bitte… Wein… Wir Kinder. Das war so, als würden uns unsere Eltern das Haus überschreiben! Wir durften mit den „Großen“ anstoßen. Und zwar mit nichts anderem im Glas als Wein, dem Getränk, dem sich auch die „Großen“ an diesem Abend hingaben (auch wenn meine Eltern nie großen Wert auf den tollsten Wein gelegt haben und es immer noch nicht tun, diese Banausen! An Weihnachten war auch der Preis beim Wein mal egal!), wir gehörten also mehr oder weniger dazu. Zumindest an diesem Abend. Und der Abend verging, mit Wein, Weib und Gesang… Ähhhm, ich meinte natürlich: Wein, Lende und familiärer Geselligkeit…


Weihnachten... Für Reben eine eher schwere Zeit!


Es war wundervoll. Und heute nehme ich an, dass dies der erste winzige Stein auf dem komplizierten Weg des Weins war, den ich heute beschreite… Und bei der Erinnerung muss ich lächeln, werde aber auch gleichzeitig traurig. Denn heute ist das leider Routine, Wein zu Weihnachten nichts mehr Besonderes. Aber die Lösung ist nahe: Ist der Wein an Weihnachten nichts Besonderes mehr, muss eben ein besonderer Wein her! 

In diesem Sinne wünsche ich ein fröhliches Fest!

Samstag, 17. November 2012

Kommando zurück!

Die Weinwelt arbeitet schnell. So auch die Freunde, die man im Laufe der Zeit kennen lernt und die die Begeisterung für das Kulturgetränk teilen. Und genau solch ein Freund hat mir die nötigen Informationen geliefert. Danke sehr an dieser Stelle. Und deswegen gibt es die Verkostung schon heute Abend. Das Foto kommt aber erst morgen!
Gute Nacht!

Kurze Verzögerung...

Heute bei der Verkostung:
Die erste Flasche hatte Kork, also ab zu den Flaschen und eine neue eines anderen Weins geholt. Ein Riesling aus dem Elsass war es. Der war in Ordnung! Leider stehe ich nun vor dem Problem, dass ich im Netz nichts zu ihm finde. Damit habe ich nicht genug Informationen für mein übliches Verkostungs-Schema und von dem würde ich nur ungern abweichen (vorerst), da ich ja ziemlich unflexibel bin. Ich werde mich bei Freunden informieren und dann hole ich den Post nach!
Danke für das Verständnis!

Freitag, 16. November 2012

Lang ist's her!

Zwei Wochen ist die OP her, mir geht's schon wieder recht gut und ich kann es glaube ich auch wieder verantworten Wein zu trinken... ;-)
Insofern wird sich das hier wieder einigermaßen gut einpendeln. Morgen gibt's wieder eine Verkostung, mal sehen, welche Flasche mich am meisten anlächelt. An dem Bericht über's Weinviertel arbeite ich noch, es dauert also noch ein bisschen, somit verschiebt sich auch DIE Verkostung. Ja ganz Recht, DIE Verkostung. Es warten nämlich ein paar Weine vom Weingut R&A Pfaffl darauf verkostet zu werden! Passend zum Thema Weinviertel!
Und der Praktikumsbericht will ja auch irgendwann zu Ende gebracht werden!
Also, hier wird in nächster Zeit viel los sein!

Montag, 29. Oktober 2012

Oh Mann...

Morgen geht es ins Krankenhaus, dort werde ich dann einige Tage (wahrscheinlich ohne Zugang zum Internet) verbringen... Ihr hört also erst nach meinem Krankenhausaufenthalt wieder... Bis dann!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Fortschritt beim Praktikumsbericht

Endlich bin ich wieder dazu gekommen, an meinem Bericht zu arbeiten! Tag 4 ist niedergeschrieben, ich hoffe, er macht Spaß!

Montag, 22. Oktober 2012

Entschuldigt,

aber mit einem Tag Verspätung kommt die Verkostung dann doch noch...


Na, wer kennt ihn?


Samstag, 20. Oktober 2012

Lang lang ist's her...

seit ich das letzte Mal einen Wein für euch verkostet habe, aber mit einer Grippe geht das eben schlecht. Aber heute starte ich wieder! Was es gibt, seht ihr dann, wenn ich die Verkostung heute oder morgen hier online gestellt habe!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Aber erst einmal:


Ein Riesling von der Mosel. Und zwar von Ansgar Clüsserath. Toller Stoff, ich will mehr! Hier geht's zur Notiz ----> klick!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Endlich wieder Neuigkeiten!

Ab heute sind Tag 2 und 3 des Praktikumsberichts von ca. 14 Tagen online. Endlich rührt sich hier mal wieder etwas. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber es war ziemlich stressig in letzter Zeit! Aber ab jetzt wird es hier wieder öfter Neuerungen geben. Und demnächst folgt auch was über Österreich, vor allem das Weinviertel. Spanien kommt vielleicht auch noch an die Reihe...

Sonntag, 23. September 2012

Zwei Verkostungen

Mein Soll für das Wochenende ist erfüllt. Zwei neue Verkostungen sind online. Einmal eine Albalonga Spätlese vom Weingut Helmut Geil aus Rheinhessen und ein Pinot Grigio von Jinda Lee. Kennt Ihr die Weine? Was haltet Ihr von ihnen?

Samstag, 22. September 2012

Endlich...

... ist der größte Stress vorüber! Ich bin wieder vollständig in den Schulalltag integriert und es kann hier auf meinem Blog weitergehen (was für ein Geschwafel! :-D). Noch dieses Wochenende gibt es eine neue Verkostung. Vielleicht auch eine zweite! Und bei Dr. Weinstein rührt sich auch bald wieder was!

Freitag, 14. September 2012

Stress...

... habe ich jetzt, zur Zeit des Schulanfangs leider wieder genug. Obwohl es doch so ziemlich jedes Jahr das Gleiche ist, ist es doch jedes Jahr auf's Neue stressig. Deswegen bitte ich etwaige Verzögerungen zu entschuldigen. In etwa einer Woche ist das alles wieder anders und dann meldet sich auch der liebe Herr Dr. Weinstein zurück! Ach übrigens: Unter der Rubrik "Praktikum in Rheinhessen" werde ich jetzt immer wieder über einen weiteren Tag meines Praktikums berichten, also einfach mal vorbeischauen!

Mittwoch, 5. September 2012

"Mein Name ist Noir, Pinot Noir!"

Lang hat es gedauert, bis wieder einer kommt. Spät kommt er, aber er kommt. Ja, richtig, heute gab es einen Spätburgunder. Von meinem Praktikumsweingut in Rheinhessen. Und wie er sich geschlagen hat und ob er das "Burgunder" im Namen verdient hat, könnt ihr hier herausfinden! Heute gibt es leider noch kein Bild, aber morgen reiche ich es nach!

Dienstag, 4. September 2012

Tag 1 des Praktikums...

... ist fertig verarbeitet in einem Bericht. Viel Spaß damit!

Das nenne ich mal Aussicht!

Freitag, 31. August 2012

In Kürze...

... gibt es unter der neuen Kategorie "Praktikum in Rheinhessen" meinen Bericht zu eben diesem Praktikum zu lesen. Diesmal gibt es zwei Wochen zu schildern. Dementsprechend lange wird er werden. Deswegen werde ich ihn aber auch in die einzelnen Tage unterteilen! Es folgen also in einiger Zeit immer Tag auf Tag. Dann muss ich nicht einen riesigen Text auf einmal einstellen und für euch ist es nicht ganz so anstrengend zu lesen! Danke für euer Verständnis!

Achtung, neu! :-)

So, ab heute ist die versprochene Verkostungsnotiz im Netz. Es ist ein Traminer aus Franken, von der GWF.



Tip: Ein idealer "Relaxing-Begleiter"! Einfach zurücklehnen, entspannen und genießen!

Mittwoch, 29. August 2012

Schon lange...

... habe ich nichts mehr von mir hören lassen! Aber das ändert sich demnächst. Heute wird wieder Wein verkostet. Und ab morgen arbeite ich an meinem Praktikumsbericht, dann geht der hoffentlich auch bald online! Also, dranbleiben!

Samstag, 18. August 2012

Aufbruchsstimmung...

Morgen geht's wieder zurück nach Franken. Die Stimmung ist gemischt. Natürlich freue ich mich, wieder nach Hause zu kommen, zu Familie und Freundin. Aber für zwei Wochen war Monzernheim, ja Rheinhessen, meine Heimat und ich habe die Landschaft, die Leute und natürlich auch den Wein lieb gewonnen! Aber man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal. Und vielleicht werden es ja auch dreimal, viermal, fünfmal, ...

Wer würde das hier nicht vermissen...

Im "Wingert", wie der Weinberg in Rheinhessen heißt...


Was für eine Landschaft!

Der angenehmere Teil des Arbeitstages :-)

Sonntag, 12. August 2012

So...

..., jetzt, da ich am Wochenende Zeit habe, folgen auch ´mal die ersten Verkostungen von den Weinen vom Weingut Helmut Geil. Die Weine des Guts sind in drei "Qualitätsstufen" eingeteil: "Bonus", "Melior" und "Optimus" - "gut", "besser" und "am besten". Der erste Kandidat ist ein feinherber Riesling aus der Bonus-Serie. Als nächstes kommt der trockene Riesling, auch aus der Bonus-Reihe. Aus der Kategorie Optimus gibt es auch einen Riesling, einen, der noch nicht offiziell im Handel ist, den ich aber schon probieren durfte. Mein Fazit: Wow!

Donnerstag, 9. August 2012

Kurzer Zwischenbericht...

So, heute geht mein 4. (Arbeits-) Tag auf dem Weingut Geil zu Ende. Die ersten Tag waren sau anstrengend, der Montag eher noch weniger, aber Dienstag im Weinberg und gestern und heute im Keller, das war schon ziemlich heftig. Im Weinberg musste noch an der "Laubwand" gearbeitet werden, im Keller mussten alle Tanks in einer ersten Stufe gereinigt werden. Und zwar mit Ätz-Natron (fieses Zeug). Für die Belegung im Herbst müssen alle Tanks blitzeblank sein und da ist die erste von drei Stufen der Reinigung eben die mit Natron! Dafür muss man dann auch mal in die Tanks (generell in alle) und mit der Bürste schrubben! Schutzkleidung galt es auch zu tragen und das auf Alarmstufe Rot: Kittel, Handschuhe, Gummistiefel, Schürze. Und zu guter Letzt auch noch eine Schutzbrille! Bilder folgen im Praktikumsbericht, der kurze Zeut nach Ende des Praktikums online sein wird. Ich lasse mal wieder von mir hören!

Donnerstag, 2. August 2012

Passend zum Praktikum!

Und weil es nächsten Sonntag nach Rheinhessen zum Praktikum geht, war heute gleich ein Wein aus der Gegend dran! Die 2011er Scheurebe trocken vom Weingut Wittmann aus Westhofen bei Worms.

Praktikum Reloaded!

Auch dieses Jahr mache ich wieder ein Praktikum! Aber nicht beim Weingut Gebr. Geiger jun., sondern beim Weingut Helmut Geil. Es liegt in Monzernheim, Rheinhessen, etwa 16 km von Worms entfernt und nicht weit vom Rheinufer. Mit nur 9 ha Anbaufläche ist es knapp halb so groß wie mein letztes Praktikumsweingut. Besonders freue ich mich auf Spezialitäten und Besonderheiten wie die Rebsorten Albalonga und Huxelrebe, sowie den von Stuart Pigott hochgelobten 2009er Spätburgunder "Optimus" des Guts. Am Sonntag geht es los, dann bin ich für zwei Wochen dort und werde wahrscheinlich sehr viel mehr die Vorgänge im Keller lernen, als die Arbeit im Weinberg. Im Weinberg herrscht nämlich gerade so eine Art "Sommerloch", die Laubarbeiten sind abgeschlossen und jetzt heißt es erst einmal zuschauen und hoffen! Apropos, wenn wir schon beim "hoffen" sind: Hoffentlich werde ich natürlich auch ganz viele Weine probieren! Aber mehr vom Praktikum /und hoffentlich auch von den Weinen) kommt noch!

Donnerstag, 26. Juli 2012

Das größte Weingut Deutschlands...

Die "Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach" sind mit knappen 220 Hektar Rebfläche (etwa 308 Fußballfelder) das größte Weingut Deutschlands. Seit 1945 gehört es dem Staat Hessen und besitzt ca. 25% der Steillagen Hessens. 33 ha der Steillagen sind im Unesco Welterbe Mittelrheintal integriert. Viele denken jetzt: Wow, ein weiteres konventionelles Weingut, na klasse! Aber entgegen aller Vermutungen wird vollkommen auf den Einsatz von Insektiziden verzichtet und nachhaltiger, naturnaher Weinbau betrieben. Neben Einsteigerweinen führt das Gut auch sogenannte "Große Gewächse" oder "Erste Gewächse" (sozusagen ein Pendant zu den "Premier Crus" oder "Grand Crus" aus Frankreich), wirkliche Spitzenerzeugnisse, die großes Ansehen genießen. Eine weitere Besonderheit: Bei 220 Hektar ist es fast klar, dass es sich nicht um eine zusammenhängende Fläche handeln kann. Die Gesamtfläche verteilt sich auf verschiedene Domänen, einige Monopollagen hat das Weingut auch! Es werden unter anderem Spät-, Weiß-, und Grauburgunder angebaut. Ganz klar im Mittelpunkt steht mit 161 ha der Riesling. Und genau den haben wir heute im Glas!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Premiere!

Heute gab es das erste mal einen Wein aus Frankreich... Naja, zumindest stelle ich das erste Mal einen aus Frankreich vor... :-) Aus dem Languedoc kommt er und ist aus der in Deutschland eher unbekannten Traube Viognier gekeltert. Zur Verkostung...

Mittwoch, 11. Juli 2012

Auf ein Glas...

Wieder eine supergeile Story von Susa, meiner Bloggerkollegin :-)
Schaut rein, es lohnt sich!

Freitag, 6. Juli 2012

Überraschung!

Nicht nur, dass ich einen Beitrag zum Thema "Vin Naturel" für/mit Stuart Pigott verfasst habe, jetzt kommt auch noch eine Verkostung. Zum gleichen Thema. Zeitgleich und im Austausch mit Stuart Pigott. Das macht mich happy! Und interessant ist es auch! Verkostet wird der "2010er Forster Ungeheuer Riesling trocken" von Winning. Hinter "von Winning" steht Stephan Attmann, der in seiner Experimentierfreude einfach mal Riesling in zwei 500-Liter-Holzässern ausgebaut hat (ist ziemlich sortenuntypisch!) und uns damit ein bisschen Burgund nach Deutschland holt. Aber klickt einfach mal, es lohnt sich! Jeden Tag gibt's jeweils eine neue Bewertung von Stuart Pigott und natürlich von mir, bis einschließlich Donnerstag, den 12.07.

Die kaputte Rebe ist endlich raus!

Klick!

Sonntag, 1. Juli 2012

Dienstag, 26. Juni 2012

Ich habe es schon wieder getan!

Schon wieder habe ich Wein verkostet. Diesmal gleich zwei Weine parallel, in einer Blindverkostung! Die große Frage: Errate ich, welcher Wein jetzt welcher ist? Wie es ausgegangen ist, könnt ihr hier nachlesen!

Donnerstag, 21. Juni 2012

Endlich!

Ab heute gibt es meinen Beitrag zum Thema "Vin Naturel" in voller Länge auch auf meinem Blog. Zu finden ist er unter der Rubrik "Dr. Weinstein". Einfach hier klicken!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Heute gab es den Fritz Keller...

...naja, zumindest einen seiner Weine. Und zwar den Baden Spätburgunder Edition Fritz Keller von 2008. Zu kaufen gibt's den Tropfen (natürlich als 0,75-Liter-Flasche) schon für 5,99 € bei Aldi-Süd. Nicht schlecht, würde ich behaupten!

Dienstag, 19. Juni 2012

Freitag, 15. Juni 2012

Planänderung!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und zum Spannungsaufbau ( hahaha... ) kommt der Beitrag zum Thema "Vin Naturel" doch nicht in Häppchen, sondern einfach nächste Woche Freitag im ganzen. Das ergibt meiner Meinung nach mehr Sinn. Danke für Euer Verständnis!

Dienstag, 12. Juni 2012

Heute mal ein Bacchus...

Heute war ein Bacchus an der Reihe. Wieder vom Weingut Gebrüder Geiger junior, aber keine Sorge, wenn demnächst die neue Lieferung kommt, gibt es was neues, sogar was aus Frankreich ist dabei! Aber lasst euch überraschen! Und derweil begnügt ihr euch einfach mit dem hier...

Donnerstag, 7. Juni 2012

Ab heute bewerte ich meine verkosteten Weine nach dem System der Parker-Punkte bewerten. Das sollte meiner Meinung nach einen schnelleren Überblick über meine persönliche Ansicht vom Wein geben. Natürlich sind diese Bewertungen kein Anlass dazu, mir 100-prozentig zu glauben! Macht eure eigenen Erfahrungen, die sind unersetzlich. Aber eine leichte Orientierung können euch meine Bewertungen doch geben...

Montag, 4. Juni 2012

Demnächst...

Demnächst hier auf T's Weinblog unter der Rubrik "Dr. Weinstein":

Ein Beitrag über "Vin Naturel"
Wird ein spannendes Thema, freut euch drauf!

Samstag, 2. Juni 2012

Erkenntnis...

Erkenntnis des Tages:
Manchmal nimmt die Weinbereitung echt perverse Gestalt an!

Freitag, 27. April 2012

Der Duft von Rosen...

Heute mal ein Traminer Kabinett aus Franken, von meinem Praktikumsweingut. Und wie so ein Wein als "Duftkerze ohne Flamme" funktionieren kann, lest ihr hier.

Dienstag, 24. April 2012

Auf ein Glas... Wein von und mit Susa

Wieder eine super Verkostung mit aktuellem Diskussionsstoff. Schaut doch einfach mal rein, in meine Lieblingslektüre!
Auf ein Glas... 2009 Victorino, Toro

Montag, 23. April 2012

Puuuuhhh... geschafft!

So, der Praktikumsbericht ist endlich fertiggestellt. Falls Ihr ihn ganz lest, teilt mir doch bitte Eure Meinung mit oder kommentiert ihn. Ihr könnt mir auch gerne Fragen dazu stellen. Aber auch alle meine anderen Posts könnt Ihr kommentieren und Fragen dazu stellen!
Danke!

Württemberg schimmert rot

In der neuesten Verkostung widme ich mich einem Württemberger, stylisch kommt er daher in seiner Flasche, (Foto folgt), leider gibt er sich arrogant und kann nur schwer halten, was er verspricht...
Württemberg Lounge red

Sonntag, 22. April 2012

Hallo Leute, nach einer langen Zwangspause starte ich heute wieder mit den Posts und werde versuchen endlich meinen Bericht zum Praktikum zu beenden. Außerdem werde ich in den nächsten Tagen die "Hobbywinzer-Abteilung" auf Vordermann bringen. Und heute Abend kommt eine neue Verkostung hinzu. Also bis gleich dann!